v.l. Stefan Fuß (Geschäftsführer DN-Connect), Janina Jonas (DN-Connect) und Bürgermeister Dr. Timo Czech

Alle Orte der Gemeinde Nörvenich haben jetzt Schnelles Internet


Während in den meisten städtischen Gebieten Schnelles Internet der Standard ist, hängt Deutschland beim so genannten Breitbandausbau in vielen Regionen des ländlichen Raumes noch weit hinterher. „In großen Teilen der Gemeinde Nörvenich waren bis heute nur Internetanschlüsse mit Übertragungsraten im niedrigen einstelligen Mbit/sec. -Bereich erhältlich“, weiß Bürgermeister Dr. Timo Czech aus eigener Erfahrung zu berichten. Auch sein privater Internetanschluss wies nur 2 Mbit/sec. Geschwindigkeit auf.

Die funkbasierten Angebote in einigen Gemeindeteilen konnten das Problem nur mildern, aber nicht lösen. Nutzer beschwerten sich immer wieder über Volumenbegrenzungen und Ausfälle in Spitzenlastzeiten.

Lange haben sich die Anbieter dem eigenfinanzierten Aufbau eines Glasfasernetzes verweigert und reklamierten als Grund die so genannte „Wirtschaftlichkeitslücke“: zu lange Strecken und zu wenige potentielle Nutzer/Kunden.

Ab jetzt ist alles anders: Die Bürgerinnen und Bürger in allen Orten der Gemeinde Nörvenich haben nun die Möglichkeit High-Speed-Internet zu erhalten!

„Die bis dahin noch nicht angeschlossenen 11 Orte der Gemeinde Nörvenich mit Glasfaseranschlüssen bis an die Verteilerkästen (sog. FTTC) zu versorgen, bedeutete, mehr als 35.000 Meter Glasfaserkabel zu verlegen“, weiß Stephan Fuß, Geschäftsführer des Netzwerkbetreibers SOCO Network aus Düren zu berichten, welche den Netzausbau in den letzten acht Monaten auf eigene Rechnung durchgeführt und dafür ca. 1 Mio € investiert hat. Vermarktet werden die Anschlüsse unter der Marke „DN-CONNECT“, welche Leistungspakete von 16 über 32 bis 64 Mbit/S anbietet.

Der Bürgermeister ist hoch zufrieden und freut sich über den Erfolg harter Anstrengungen, sieht dies jedoch nicht als Projektabschluss, sondern hat weiter die Zukunft im Blick. „Die Datenvolumen im Internet verdoppeln sich alle zwei Jahre. Mit dem jetzigen Angebot bedienen wir die aktuellen Bedürfnisse, aber wir müssen bereits heute unser Handeln so ausrichten, dass Glasfaserhausanschlüsse bei Bedarf möglichst einfach zu realisieren sind“. Wo immer eine Straße für Baumaßnahmen geöffnet wird, achtet die Gemeinde darauf, dass Multirohrverbände oder ein Leerrohr verlegt werden. In Neubaugebieten wird den Bauherren in der Regel direkt das Angebot für einen Glasfaserhausanschluss gemacht. Da die Erdarbeiten bei der Kabelverlegung den größten Kostenfaktor darstellen, wird man dies nie mehr so günstig realisieren können, wie in der Bauphase eines Hauses oder bei der Erneuerung einer Straße.

„Derzeit fragen nur etwa 10% der Bauherren in Neubaugebieten und den von Straßenbauarbeiten betroffenen Bereichen einen solchen Glasfaserhausanschluss (sog. FTTH), mit dem DN-CONNECT auch Pakete bis zu 1 Gigabit/s anbieten wird, nach“, berichtet Stephan Fuß. Er ist sich indes mit dem Bürgermeister einig, dass die Nachfrage schnell ansteigen wird und sagt „wir sind vorbereitet“.

Bei den Glasfaserhausanschlüssen stehen die beiden Grundschulen der Gemeinde ganz oben auf der Prioritätenliste und werden diese im Jahr 2018 erhalten. Auch die Wissensvermittlung hat sich stark verändert. Digitale Medien haben in Schulen schon lange Einzug gehalten. „Es ist mir sehr wichtig, dass wir hervorragende Lernbedingungen an unseren Schulen haben. Da Informationstechnologie schnell veraltet, werden wir hier nie fertig, sondern müssen immer wieder investieren, um mit der Zeit zu gehen“ erläutert Bürgermeister Dr. Czech. Offen ist indes noch die dringend notwendige Verbesserung der Internetversorgung für die Firmen im Gewerbegebiet. Hier ist jedoch bisher kein Anbieter zum Bau der Glasfaserleitung auf eigene Rechnung bereit und der heutige Zustand mit der Möglichkeit Anschlüsse von 30 Mbit/s zu erhalten, schließt derzeit noch den Erhalt von Fördermitteln aus. Doch auch hierfür wird intensiv an einer Lösung gearbeitet.

 

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Gefährdung der Öffent-
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Tel. 112 oder 110

Sollte die Beseitigung der Störung in den Zuständig-
keitsbereich der Gemein-
deorgane fallen, werden die zuständigen Gemein-
deorgane über die Leit-
stelle (112) alarmiert.
 

Anschrift/Kontakt

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Parkplätze für Menschen mit Behinderung befinden sich in der Rathausstraße.
 

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