Einweihung der Schulhofneugestaltung an der Gemeinschaftsgrundschule Albertus Magnus in Eschweiler über Feld



Sehr zur Freude der derzeit 121 Schülerinnen und Schüler wurde am 02.09.2019 nach rund 14 Wochen Bauzeit die komplette Neugestaltung der Schulhoffläche an der Gemeinschaftsgrundschule Albertus Magnus in Eschweiler über Feld fertiggestellt und eingeweiht.

Die Gemeinde Nörvenich war in der Planung neue Wege gegangen und hatte die Wissenschaft mit eingebunden. Prof. Rolf. Schwarz, Inhaber des Lehrstuhls für Bewegungsbildung, Diagnostik und Sport an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe hat sich auf Bitten der Gemeinde vor Ort ein Bild gemacht und anschließend einen Entwurf erstellt, der neben einem hohen Spielwert vor allem zahlreiche bewegungsfördernde Elemente besitzt. Bei der Präsentation im Gemeinderat und vor der Schulleitung war dieser Entwurf dann auch ein „Start-Ziel-Sieg“ und sollte innerhalb eines Budgetrahmens von 400.000 € so umgesetzt werden.

Highlight des Schulhofes ist ein speziell auf die Platzverhältnisse und Bewegungsbedarfe der Kinder angepasstes Großspielgerät, gefertigt vom Spielgerätehersteller eibe. Mehrere, miteinander durch herausfordernde Stegkonstruktionen verbundene Türme laden zum Beklettern ein und bieten mit insgesamt drei Rutschen auch weniger anstrengende Möglichkeiten für den Abstieg. Ein Rohrtelefon ermöglicht die Kommunikation von unteren in obere Ebenen und vom einen zum anderen Ende. Alles ist in Grüntönen und mit Palmwedeln in einer Art „Regenwalddesign“ sehr freundlich und ansprechend gestaltet. Die Fallschutzflächen sind aus fugenlosem Gummigranulat hergestellt und puffern eventuelle Stürze bestmöglich ab.

Auffallend schön und kreativ ist aber auch ein bekletterbares Klassenzimmer im Freien, welches wie ein riesengroßes Iglu aussieht, aber eigentlich eine Art Planetarium ist, so auch die Namenswahl des Spielgeräteherstellers Lappset. Während eine ganz Schulklasse im offenwandigen Innenraum vor Sonne oder Regen geschützt Platz findet und im Freien unterrichtet werden kann, eröffnet der Blick nach oben eine Aussicht auf den Sternenhimmel.

Direkt daneben gibt es in den Boden eingebaute Trampoline und ein Multisportfeld. Das Sportfeld hat eine Größe von 13 x 20 Metern und entspricht damit dem sog. „DFB-Minispielfeldformat“. Auf dem Fallschutzbelag ist ein kurzflooriger Kunstrasenbelag aufgebracht, der ohne die derzeit kritisch in der Betrachtung befindlichen Einstreugranulate funktioniert. Über den Fußballtoren befinden sich auch Basketballkörbe und auch ein Volleyballnetz kann gespannt werden.

Dort wo im Frühjahr noch eine mit Rissen und Löchern durchzogene, teerbelastete Asphaltfläche war, besticht jetzt neues Pflaster mit einem Verkehrsübungsparcours und Hüpfspielmotiven.

Selbst ein Sandkasten mit Sandbagger und eine Tischtennisplatte sind auf dem neuen Schulhof vorhanden und dazu diverse neue Bäume und Sitzgelegenheiten. Weitere Bepflanzung folgt nun noch im Herbst.

Für Bürgermeister Dr. Czech und Schulleiterin Christa Braun mit dem gesamten Kollegium und OGS-Team sowie die bei der Einweihungsfeier anwesenden Ratsmitglieder, zählt vor allem das Ergebnis: strahlende und glückliche Kinder, die sich aufgrund der zahlreichen Anreize ganz von selbst unglaublich viel bewegen. Letztlich fördert die Bewegung in den Pausen auch die Konzentration im Unterricht.

„Unser Ziel ist es, dass Kinder in unserer Gemeinde gut aufwachsen können und unsere Aufgabe als Gemeinde ist dabei, die richtigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Die Schulhofneugestaltungen an unseren beiden Grundschulen sind wichtige Bausteine, die nicht hinter der zugleich laufenden Digitalisierungsoffensive an den Schulen zurückstehen dürfen. Digitaler Fortschritt soll nicht zur Folge haben, dass Kinder motorische Defizite entwickeln. Insoweit sind wir bei der Verwirklichung des Gesamtkonzeptes heute einen guten Schritt weitergekommen – ich freue mich sehr für und mit den Kindern!“ kommentiert der Bürgermeister die Einweihungsfeier und bedankt sich zugleich bei allen, die zum Gelingen der Fertigstellung innerhalb des gesteckten Termin- und Kostenrahmens beigetragen haben.
 

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